SAP-Concur-Studie zeigt, wie Unternehmen ihren Cashflow sichern

Bis zu 54 % der erstattungsfähigen Mehrwertsteuer werden von Unternehmen nicht zurückgefordert.[1] Die hohe Komplexität dieser Aufgabe ist oft der Grund. Eine aktuelle europaweite SAP-Concur-Studie zum versteckten Potenzial von Mehrwertsteuerrückerstattung wirft einen genaueren Blick auf dieses Thema und zeigt, wie Unternehmen als Reaktion auf die Corona-Krise versuchen, ihre Liquidität zu sichern. Neben den Gründen, die Unternehmen daran hindern, die Mehrwertsteuer zurückzufordern, widmet sich die Studie den digitalen Tools, die zum Einsatz kommen, um das Potenzial künftig besser zu nutzen.


Die COVID-19-Pandemie hat Führungskräfte vor völlig neue Herausforderungen gestellt: Ständig wechselnde Vorschriften, verschobene Mehrwertsteuerfristen und das Arbeiten im Homeoffice haben die ohnehin komplexe Steuerlandschaft weiter verkompliziert. Durch diese Umstände konnten Mitarbeiter Abrechnungen und Belege nicht auf gewohntem Wege einreichen.

Als Reaktion auf die komplexe Situation haben deutsche Unternehmen kurzfristig folgende Maßnahmen eingeleitet, um ihren Cashflow aufrechtzuerhalten:

  • Kosten reduziert, wo immer möglich (41 %)
  • Das Geschäft durch neue und potenzielle Kunden angekurbelt (31 %)
  • Eine effektive Steuerplanung und -strategie verfolgt (27 %)


Gründe für das Rückerstattungsdilemma

Trotz verschiedener Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität, hat die Mehrheit der befragten Unternehmen versäumt, die Mehrwertsteuer zurückzufordern. Obwohl dies zu einer Umsatzsteigerung beitragen kann. Laut Studie ist das Versäumnis auf mehrere Faktoren zurückzuführen.

Ungeeignete Prozesse zur Einreichung von Abrechnungen und Belegen mit verschiedenen Mehrwertsteuersätzen: 22 % der deutschen Finanzverantwortlichen geben an, dass sie die Mehrwertsteuer nicht zurückfordern, weil Mitarbeiter Reisekostenabrechnungen mit fehlenden oder falschen Informationen einreichen. Weitere 26 % tun dies nicht aufgrund unterschiedlicher Mehrwertsteuersätze für Posten auf derselben Abrechnung.

Ineffiziente Nutzung digitaler Tools: Obwohl 48 % der deutschen Unternehmen angeben, dass sie über digitale Tools zur Rückforderung der Mehrwertsteuer verfügen, geben 44 % zu, diese Lösungen bisher nicht optimal zu nutzen.

Komplexität der Bearbeitung und Sicherstellung der Compliance: 39 % der deutschen Unternehmen erwarten in Zukunft häufigere Kontrollen und mehr Bußgeldzahlungen bei Compliance-Verstößen.


Das Potenzial von KI-fähigen Lösungen

Während Unternehmen in die Zukunft blicken, erkennen Führungskräfte und Finanzverantwortliche, wie KI-fähige Lösungen helfen, das Potenzial der Mehrwertsteuerrückerstattung besser zu nutzen:

  • 42 % der Befragten in Deutschland glauben, dass KI bessere Daten und Berichte liefern wird, um das Ausgabenmanagement zu optimieren und Einsparpotenziale zu identifizieren.
  • 28 % der deutschen Finanzverantwortlichen und Führungskräfte sehen darin eine Chance, ihr Team besser für strategische Aufgaben einsetzen zu können.
  • 27 % der Befragten in Deutschland sind der Meinung, dass KI-gestützte IT-Lösungen das Risiko von Bußgeldern aufgrund von Fehlern oder Compliance-Verstößen verringern werden.


Pierre-Emmanuel Tetaz, EMEA SVP & General Manager der SAP-Concur-Organisation, erklärt: „Die Rückforderung der Mehrwertsteuer kann bekanntermaßen eine komplexe Aufgabe sein, die viel Aufmerksamkeit und Zeit erfordert – von dem Moment, in dem Mitarbeiter ihre Abrechnungen einreichen bis hin zu den Steuerformularen, die Finanzteams am Ende des Geschäftsjahres übermitteln.

Die Rückforderung der Mehrwertsteuer ist eine wichtige Maßnahme, um den Cashflow aufrechtzuerhalten. In diesem Kontext müssen aber auch Compliance-Fragen berücksichtigt werden. Viele digital-versierte Unternehmen implementieren deshalb bereits KI-gestützte Tools. Sie helfen dabei, den Prozess zu verbessern und die Einhaltung der Compliance sicherzustellen.

Unser Service digitalisiert den Compliance-Prozess, maximiert die Rückerstattung der gezahlten Mehrwertsteuer und reduziert das Risiko von Bußgeldern. All das trägt dazu bei, Finanzverantwortliche in der Krise aber auch darüber hinaus zu entlasten. Wir freuen uns, auch in diesen Zeiten innovativ zu sein und mit Concur Tax Assurance by VATBox eine Lösung für die aktuellen Herausforderungen unserer Kunden anzubieten.“
 

Auf der diesjährigen SAP Concur Fusion EMEA, die vom 17. bis 19. März als virtuelle Veranstaltung stattfindet, beleuchtet die Breakout-Session „Leveraging AI Technology to Ensure Global Tax Compliance“ die Komplexität der Mehrwertsteuerrückerstattung und zeigt auf, wie Unternehmen den gesamten Prozess automatisieren und Risiken minimieren können. Interessierte können sich hier zur kostenlosen Teilnahme registrieren oder die Session im Nachgang der Veranstaltung On Demand verfolgen.
 

Über die Studie

Die Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut Censuswide unter 3.587 Führungskräften und Finanzentscheidern in den folgenden Märkten durchgeführt: Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, den Nordics, Spanien und dem vereinigten Königreich. Die Umfrage wurde von Censuswide im Januar / Februar 2021 durchgeführt. In Deutschland wurden 504 Finanzentscheider und Führungskräfte befragt. 

Weitere Ergebnisse aus der Studie „The Hidden Potential of VAT Reclaim“ erhalten Sie auf Anfrage. Mehr Informationen zu Concur Tax Assurance by VATBox finden Sie hier.

 

[1] VATBox Data Benchmark, 2018

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