Nachhaltigkeit auf Geschäftsreise: 3 Tipps, wie Sie CO2 einsparen können

Stimmen, die Umweltbelastungen von Reisen kritisieren, werden immer lauter. Allem voran stehen hier der Ausstoß von CO2 und anderen Schadstoffen durch Flugreisen in der Kritik. In den letzten Jahren stieg die Anzahl der Personen, die geschäftlich eine Flugreise unternommen haben, weiter. Alleine im Jahr 2018 lag die Zahl laut Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) in Deutschland bei knapp 12 Millionen Geschäftsreisenden. Gänzlich vermeiden lassen sich Geschäftsreisen aber bei aller Liebe zur Umwelt und Bemühungen um Nachhaltigkeit nicht.

Doch was können Geschäftsreisende und ihre Arbeitgeber tun, um ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren? Wir haben drei Tipps gesammelt, mit denen Sie klimafreundlichere Geschäftsreisen planen können.

 

  1. Auf alternative Transportmittel ausweichen

Klar, Luftwege sind meist kürzer als ihre Pendants über Land. Doch nicht immer wird die Anreise dadurch schneller. Flugreisen sind wegen Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrollen deutlich aufwändiger als Zugreisen. In Schulferien und zu Stoßzeiten am Wochenende müssen Reisende mit langen Wartzeiten rechnen. Obendrein liegen Flughäfen häufig außerhalb von Stadt- und Geschäftszentren und bedürfen einer längeren Anfahrt. Insbesondere wenn das Ziel innerhalb Deutschlands oder in einem Nachbarland liegt, sind Zugfahrten oftmals deutlich schneller. Dank WLAN-Verbindungen können Reisende die längere, eigentliche Fahrtzeit prima zum Arbeiten nutzen.

 

  1. CO2-Kompensation: Unterstützung von Klimaprojekten

Wenn eine Flugreise nicht zu umgehen ist, kann die Menge der emittierten Gase ermittelt und ausgeglichen werden. Wieviel Treibhausgase einzelne Flüge ausstoßen, lässt sich dank verschiedener Anbieter einfach ausrechnen. Der Ausstoß des jeweils gebuchten Flugs kann kompensiert werden. Dabei wird ein Beitrag entrichtet, mit dem die emittierte Menge CO2 an anderer Stelle eingespart oder abgebaut wird. Er kommt beispielsweise NGOs zugute, die Klimaprojekte unterstützen. Die Initiativen reichen von Aufforstung über den Aufbau von erneuerbaren Energien bis hin zu holzsparenden Kochstellen in Drittweltländern. Die Fluglinien und SAP Concur TripLink-Partner Lufthansa, United Airlines und British Airways bieten entsprechende Programme auch selbst an und unterstützen so aktiv Reisende, ihren Fußabdruck zu minimieren.

 

  1. Fluganbieterwahl nach Klimaeffizienz

Der atmosfair Airline Index vergleicht jedes Jahr die 190 größten Airlines der Welt und listet sie nach ihrer Klimaeffizienz. Zur Berechnung werden Daten zu Flugzeugtyp, Triebwerken, Flügel, Bestuhlung, Frachtraum und die Auslastungen herangezogen. Die Daten werden in einem Ranking von 0 bis 100 Punkten sortiert und sind zudem nach Kurz-, Mittel- und Langstrecken geordnet. Unternehmen, die auf eine Reduktion der CO2-Belastung durch Geschäftsreisen achten, können eine Flugbuchung über entsprechende, hochgerankte Anbieter in ihren Reiserichtlinien favorisieren. Darüber hinaus können bei der Reiseplanung über die SAP Concur Partnerintegration routeRank spezifische CO2-Obergrenzen  angegeben werden. Die Anwendung berücksichtigt die Angabe beim Vorschlag geeigneter Routen und Verkehrsmittel und überführt die Buchung in Concur Travel.

 

Mit Unterstützung verschiedener Lösungen und mit einem Auge für Details können Unternehmen und Geschäftsreisende Emissionen einsparen und den eigenen ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich halten.

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