Studie: Frauen und LGBTQ+-Geschäftsreisende noch nicht sicher unterwegs

  • Zwei Drittel der weiblichen Business Traveler wurden letztes Jahr auf Geschäftsreise belästigt
  • 97 Prozent der LGBTQ+-Geschäftsreisenden haben schon einmal die eigene Identität auf einem Business Trip verborgen

 

Frankfurt am Main, 31. Oktober 2019 – SAP SE (NYSE: SAP) veröffentlicht die Ergebnisse einer neuen SAP® Concur®-Studie. Diese zeigt, dass auf Geschäftsreisen vor allem Frauen riskante Situationen erleben. Allein unter den deutschen Geschäftsreisenden haben zwei Drittel der Frauen Belästigungen verschiedenster Art erfahren. Weitere interessante Ergebnisse der unter 7.850 Geschäftsreisenden in 19 Ländern[1] durchgeführten Studie:

 

Sicherheit geht nur vor, wenn sich der Aufwand in Grenzen hält

Den Erfahrungen entsprechend ist deutschen Frauen ihre Sicherheit auf Geschäftsreisen besonders wichtig. Während nur 22 Prozent der Männer dieses Thema priorisieren, steht es für 37 Prozent der weiblichen Reisenden an erster Stelle. Doch obgleich sie dem Thema mehr Bedeutung beimessen, treffen Frauen keine höheren Sicherheitsvorkehrungen. 34 Prozent geben an, aufgrund von Risiken Geschäftsreisen in bestimmte Regionen reduziert zu haben. Unter den Männern sind es mit 28 Prozent nur geringfügig weniger. Sicherheitsbedenken hinsichtlich sexueller Belästigung haben immerhin 17 Prozent der Männer und 18 Prozent der Frauen dazu veranlasst, Reiseziele zu meiden.

Unter den LGBTQ+-Reisenden fällt dieser Anteil noch deutlich höher aus, 55 Prozent dieser Reisenden haben eine Destination bereits aus Angst vor sexueller Belästigung gemieden. Insgesamt ist auch das Sicherheitsbewusstsein bei LGBTQ+-Geschäftsreisenden deutlich höher. Fast alle (97 Prozent) verbergen ihre Identität und ihre sexuelle Orientierung auf Reisen – unter anderem aus Angst vor Strafen, (körperlicher) Gewalt und vor negativen Auswirkungen auf den Erfolg ihrer Geschäftsreise.

Für deutsche Geschäftsreisende insgesamt scheint das Thema Sicherheit im internationalen Vergleich eher nachgelagert zu sein. Sie treffen weniger Vorsorgemaßnahmen als ihre internationalen Kollegen. Trotzdem hat bereits mehr als ein Drittel (36 Prozent) schon einmal die Unterkunft gewechselt, weil sie sich unsicher fühlten. International hat allerdings weit mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Geschäftsreisenden diese Option genutzt. Auch beim Flugmittel sind die Deutschen weniger wählerisch. Nur ein Viertel (24 Prozent) der deutschen Geschäftsreisenden haben einen Flug aufgrund des Flugzeugtyps gewechselt – auch hier liegen sie unter dem globalen Durchschnitt (36 Prozent).

„Während Geschäftsreisen durch Technologie komfortabler werden, stellen uns politische und gesellschaftliche Entwicklungen oft noch vor Herausforderungen. Dazu gehören Sicherheitsaspekte und administrative Aufwände einer Geschäftsreise“, so Götz Reinhardt, Managing Director MEE bei SAP Concur. „Mitarbeiter brauchen IT-Lösungen, die ihren Anforderungen an mehr Komfort nachkommen und gleichzeitig einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis gerecht werden. Über die Concur Mobile App können Geschäftsreisende beispielsweise Sicherheitsunterstützung anfordern oder ihren aktuellen Standort proaktiv teilen.“

Was Geschäftsreisende weltweit beschäftigt, erfahren Sie im SAP Concur Newsroom. Das Whitepaper zur Global Business Traveler Survey finden Sie unter dem folgenden Link.

[1] Die marktspezifischen Daten für Deutschland sind Teil der SAP Concur-Umfrage in Zusammenarbeit mit Wakefield Research unter 7.850 Geschäftsreisenden, definiert als diejenigen, die dreimal jährlich aus diesem und folgenden 18 anderen globalen Märkten geschäftlich reisen: USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland, Australien, Japan, China/Hong Kong/Taiwan, Singapur/Malaysia, Indien, Mexiko und Brasilien.

 

Über die Studie

Die Umfrage wurde von Wakefield Research (www.wakefieldresearch.com), einem führenden unabhängigen Institut für quantitative, qualitative und hybride Marktforschung, durchgeführt. Es wurden hierfür 7.850 Geschäftsreisende (Personen, die im Jahr dreimal oder häufiger geschäftlich auf Reisen sind) aus den folgenden Ländern befragt: Australien, Belgien, Brasilien, Kanada, Festland-China, Hongkong, Taiwan, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Indien, Japan, Luxemburg, Mexiko, die Niederlande, Norwegen, Singapur, Malaysia, Schweden, Großbritannien und die Vereinigten Staaten. Die Umfrage fand zwischen Juli und August 2019 statt.

Über SAP Concur

SAP® Concur® ist der weltweit führende Anbieter von integrierten Lösungen für die Buchung und Abrechnung von Geschäftsreisen. Im Fokus steht dabei die konsequente Vereinfachung und Automatisierung alltäglicher anfallender Prozesse. Die App von SAP Concur begleitet Mitarbeiter auf all ihren Reisen und Ausgaben werden mühelos in die Reisekostenabrechnung übertragen. Durch die Integration von Daten in nahezu Echtzeit und die Verwendung von künstlicher Intelligenz zur Überprüfung aller Transaktionen sehen Unternehmen genau, was sie ausgeben – ohne sich Gedanken um fehlende Posten im Budget machen zu müssen. Mit SAP Concur gehören viele lästige Arbeitsschritte der Vergangenheit an, wichtige Aufgaben werden vereinfacht. So unterstützt SAP Concur Unternehmen dabei, jeden Tag aufs Neue das Maximum herauszuholen. Weitere Informationen finden Sie auf concur.de oder im SAP Concur Blog

Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangenheitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie im US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Wörter wie „vorhersagen“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „planen“, „davon ausgehen“, „können“, „sollten“, „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf SAP sollen solche vorausschauenden Aussagen kennzeichnen. SAP übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, die das zukünftige finanzielle Abschneiden von SAP beeinflussen könnten, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ (SEC) hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im letzten Jahresbericht Form 20-F. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein unangemessen hohes Vertrauen zu schenken.

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