Neue weltweite Studie zeigt: Mitarbeiter verbinden Reisen mit Geschäftserfolg

Eine weltweite Studie im Auftrag der SAP-Concur-Organisation zeigt, dass sich die Prioritäten von Geschäftsreisenden während der COVID-19-Pandemie verschoben haben. Die Daten der im April und Mai 2021 durchgeführten Studie bieten Unternehmen wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung ihrer Reiseprogramme. Allem voran: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erachten Reisen sowohl aus beruflichen als auch privaten Gründen als wichtig. So sind 96 % der Befragten bereit, in den nächsten 12 Monaten geschäftlich zu reisen – 65 % zeigen sich sogar sehr bereit.

Darüber hinaus verdeutlicht die Befragung von 3.850 Geschäftsreisenden in 25 globalen Märkten:


Geschäftsreisen bestimmen beruflichen Erfolg und Selbstverwirklichung

Reisen haben eine hohe persönliche Relevanz. 92 % der Befragten sind aus persönlichen Gründen motiviert, in diesem Jahr geschäftlich zu reisen. Dazu gehören der persönliche Kontakt zu Kundinnen und Kunden sowie Kolleginnen und Kollegen (54 %), das Entdecken neuer Orte (52 %) und eine Auszeit vom Alltag (41 %).

Gleichzeitig befürchten vier von fünf Geschäftsreisenden, dass ihr Privat- und Berufsleben (je 80 %) leidet, wenn sie die Reisefrequenz in diesem Jahr nicht mehr erhöhen. Hintergrund sind einerseits persönliche Sorgen darüber, Geschäftsbeziehungen nicht mehr aufbauen und pflegen zu können (45 %), weniger Geld zu verdienen (38 %) und die eigene Karriere nicht vorantreiben zu können (33 %). Jeder Fünfte (18 %) befürchtet sogar, seinen Job zu verlieren, wenn er nicht wieder häufiger geschäftlich unterwegs sein kann. Andererseits sind die Befragten der Auffassung, dass es auch für ihr Unternehmen schwieriger wird, neue Geschäftsbeziehungen aufzubauen, wenn Geschäftsreisen nicht zunehmen (38 %). Aus ihrer Sicht würde dies zu weniger neuen Geschäftsabschlüssen (37 %) und weniger Vertragsverlängerungen mit bestehenden Kunden führen (34 %).


Bleisure kommt zurück

Hohe Arbeitsbelastung und ungenutzte Urlaubstage bedeuten auch, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer das Beste aus anstehenden Geschäftsreisen machen wollen – 89 % der Befragten geben an, dass sie ihre Geschäftsreisen in den nächsten 12 Monaten um einen privaten Urlaub verlängern wollen.
 

Neue Dynamik am Arbeitsplatz durch COVID-19-Pandemie

Geschäftsreisende werden zukünftig ihre Optionen abwägen, wenn Arbeitgeber nicht ihren Erwartungen entsprechen. Zwei von drei Befragten (68 %) geben an, dass sie wieder auf Geschäftsreise gehen wollen – aber zu ihren eigenen Bedingungen. Fast ein Drittel (31 %) würde um eine Einschränkung der Reisetätigkeit bitten, wenn das Unternehmen keine Richtlinien oder Maßnahmen zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einführt. 20 % würden sogar so weit gehen, sich eine andere Stelle zu suchen.


Flexibilität schlägt Sicherheit auf Dienstreisen

Tatsächlich ist Flexibilität, etwa bei der Wahl des Transportmittels, der Unterkunft oder der Reisedaten, inzwischen das dringlichste Bedürfnis von Geschäftsreisenden und steht noch vor ihren Anforderungen hinsichtlich Impfungen (72 % vs. 62 %). Im Gegensatz dazu war im Jahr 2020 die Gewährleistung der persönlichen Gesundheit und Sicherheit während der Reise noch deren wichtigstes Bedürfnis.


Weitere Ergebnisse – unter anderem dazu, wie Unternehmen auf die Anforderungen von Reisenden eingehen können, um Vertrauen wiederherzustellen und Talente zu binden – werden auf dem SAP Concur Travel Industry Summit am 17. Juni 2021 vorgestellt und diskutiert.


Über die Studie
Die Umfrage wurde von Wakefield Research (www.wakefieldresearch.com), einem führenden unabhängigen Anbieter von quantitativer, qualitativer und hybrider Marktforschung, unter 3.850 Geschäftsreisenden (definiert als Personen, die in den letzten 24 Monaten drei oder mehr Mal geschäftlich verreist sind und die in einer Funktion arbeiten, die es wahrscheinlich erfordert, dass sie wieder auf Geschäftsreise gehen, sobald dies sicher ist) aus den folgenden Märkten durchgeführt: USA, Kanada, Brasilien, Mexiko, LAC (Kolumbien, Chile, Peru, Argentinien), Großbritannien, Frankreich, Deutschland, ANZ-Region (Australien, Neuseeland), SEA-Region (Singapur, Malaysia), China, Hongkong, Taiwan, Japan, Indien, Korea, Italien, Spanien, Dubai, Benelux (Belgien, Niederlande, Luxemburg), Südafrika, Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland. Die Umfrage fand von April bis Mai 2021 statt.


Das Whitepaper zum Global Business Travel Report 2020 finden Sie unter diesem Link. Die marktspezifischen Studienergebnisse für Deutschland aus dem vergangenen Jahr können Sie ebenfalls hier abrufen:

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