Wie SAP Concur dabei hilft, die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen

Nachhaltig agierende Unternehmen der Konsum- und Handelsindustrie erzielen im Durchschnitt eine um sechs Prozent höhere EBIT-Marge. Das ergibt eine Befragung der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Verantwortungsvolles Wirtschaften lohnt sich also. Was Unternehmen konkret tun, um mit gutem Beispiel voranzugehen, zeigt das Beispiel einer Unternehmensberatung.

Sopra Steria ist eine führende Management- und Technologieberatung in Europa – auch beim Klimaschutz. In einem Ranking der Financial Times rangiert das Unternehmen in den Top 100 der europäischen „Climate Leader“. Seit 2014 arbeitet Sopra Steria bei Gebäuden, Rechenzentren und Geschäftsreisen klimaneutral. Bis 2028 wird das Beratungsunternehmen konzernweit eine Net-Zero-Company sein.

Ein solch ambitioniertes Ziel lässt sich nur erreichen, wenn sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam diesem Ziel verpflichtet fühlen und mitmachen – in all ihren täglichen Entscheidungen. Beispiel Geschäftsreisen: Jeder Mitarbeitende bei Sopra Steria wählt eigenverantwortlich aus, ob sie oder er mit dem Flieger, der Bahn und dem PKW unterwegs ist. „Wir sind häufig bei unseren Kunden vor Ort, der persönliche Kontakt ist uns sehr wichtig. Gleichzeitig wollen wir die Umwelt hierbei so wenig wie möglich belasten und auf jeden Fall klimaneutral unterwegs sein“, sagt Siva Niranjan, Head of Environmental Sustainability bei Sopra Steria. „An den Stellen, an denen wir Emissionsbelastungen der Umwelt nicht vermeiden können, gleichen wir diese durch entsprechende Unterstützung von Klimaprojekten aus.“

 

Transparenz fördert Entscheidung für den Klimaschutz

Damit alle Mitarbeitenden zukünftig bessere Entscheidungen im Sinne der Umwelt treffen können, sollten ihnen aussagekräfitge Daten vorliegen. Idealerweise sind die relevanten  Informationen zum Thema Klimaschutz bereits bei der Buchung jedem Reisenden bekannt. Der Mitarbeitende sollte wissen, dass alle Geschäftsreisen mit der Deutschen Bahn CO2-neutral durchgeführt werden. Wenn er doch das Flugzeug wählen muss, erkennt er bereits bei der Buchung den ökologischen Fußabdruck, den er hinterlässt. Auch für das Hotelbusiness wird es spannnend werden – wie erreiche ich eine Transparenz über den CO2-Wert pro Übernachtung? Beraterinnen und Berater, die sich ihre Reise zusammenstellen, wollen wissen, wie sich die Wahl der Unterkunft und der Verkehrsmittel auf die Umwelt auswirkt.

Neben Komfort, Geschwindigkeit und vielleicht auch Gewohnheit zählt somit auch der Umweltschutz zu den wichtigsten Entscheidungskriterien bei Geschäftreisen. Bahn oder Flugzeug? E-Taxi oder Privatwagen? Diese Entscheidung fällt noch recht leicht. Aber was ist besser: das näher gelegene Hotel oder das weiter entfernte mit besserem Klimakonzept, für das man aber noch ein Verkehrsmittel mehr benötigt? Nur wer zukünftig umfassend informiert ist, kann später auch im Sinne der Nachhaltigkeit entscheiden.

So führt bereits ein kleines Stück Transparenz zu mehr Klimaschutz. Bei so vielen Reisenden rechnet sich das: „Das Unternehmen konnte den CO2-Ausstoß pro Kopf in den letzten vier Jahren vor Ausbruch der Pandemie um 37 Prozent senken“, sagt Niranjan. „Unsere Mitarbeitenden entscheiden sich meistens für die klimafreundlichste Variante des Reisens – das klappt aber nur, weil sie alle Informationen haben, um fundiert zu entscheiden.“

 

Datengrundlage ist unerlässlich

Sopra Steria setzt auch bei der Steuerung seiner Klimaschutzmaßnahmen auf Transparenz und eine fundierte Datenbasis. Das Unternehmen veröffentlicht jedes Jahr einen Nachhaltigkeitsbericht und lässt die Kennzahlen von externen Wirtschaftsprüfen und anderen Auditoren überprüfen. Zur Messung des Fortschritts bei Geschäftsreisen analysiert Sopra Steria die Daten aus SAP Concur. So weiß das Unternehmen genau, wie viele Kilometer Mitarbeitende pro Jahr auf Dienstreisen mit dem privaten Kfz fahren, für welchen Strecken sie ins Flugzeug steigen oder die Bahn nutzen. Diese Transparenz wird in Zukunft noch wichtiger sein, um an einzelnen Stellschrauben zu drehen zu können und beispielsweise neue alternative Vereinbarungen mit Verkehrsdiensleistern wie der Deutschen Bahn und Autovermietungen auszuarbeiten.

 

Gefragtes Nachhaltigkeitskonzept

Siva Niranjan ist davon überzeugt, dass künftig nur nachhaltig agierende Unternehmen mehr Kunden gewinnen, mehr Umsatz machen und junge Fachkräfte für sich gewinnen werden. „Wir bekommen aktuell verstärkt sehr positive Rückmeldungen von unserer Kunden“, so Niranjan. „Immer mehr von ihnen entwickeln selbst Nachhaltigkeitskonzepte und fragen bei uns um Unterstützung an.“

Bewerberinnen und Bewerber fragen ebenfalls deutlich häufiger nach dem Klimaschutzengagement des Unternehmens. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, über den Tellerrand zu schauen und sich jeden Tag für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen einzusetzen“, so der oberste Klimaschützer bei Sopra Steria. „Nur so können wir engagierte und kompetente Menschen gewinnen mit uns zusammenzuarbeiten.“

 

Ökosystem aus nachhaltig agierenden Unternehmen

Sopra Steria schaut beim Klimaschutz auf die gesamte Wertschöpfungskette. Das Unternehmen achtet auch bei der Wahl von Lieferanten und Dienstleistern auf die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien. Zum Beispiel fließt das Ergebnis der Ratingagentur Ecovadis in die Entscheidung ein, mit welcher Autovermietung ein Vertrag abgeschlossen wird. Ziel ist ein Ökosystem aus lückenlos nachhaltig agierenden Unternehmen, die beim Klimaschutz alle ähnlich ticken und zusammenarbeiten.

 

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