Streikfall – bloß nicht auf der Strecke bleiben

Ausfälle, Verspätungen und Umbuchungen – Streiks von Flug- oder Bahnpersonal bringen jede Menge Chaos mit sich. In der Wirtschaft verursachten alleine Fluglotsenstreiks zwischen 2010 und 2016 Schäden von zwölf Milliarden Euro. Aber auch Reisende selbst werden in Mitleidenschaft gezogen: Während für Touristen unter Umständen der rechtzeitige Start in den Urlaub auf dem Spiel steht, müssen Geschäftsreisende wichtige Meetings oder Kundentermine absagen. Gerade kurzfristig angekündigte Streiks verursachen Hektik. Scheitern etwa Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden um eine Anpassung der Tarifgehälter, werden die Streiks in der Regel erst 24 Stunden vorher angekündigt – eine sehr kurze Zeitspanne, die höchste Flexibilität erfordert.

Doch was können betroffene Geschäftsreisende im Streikfall tun? Während eine gute Vorbereitung im Vorfeld rüstet, unterstützen digitale Lösungen Gestrandete im Notfall. Mit diesen fünf Tipps sind Geschäftsreisende bestens gewappnet:

 

1. Informationen sind Trumpf

Steht eine wichtige Geschäftsreise bevor, empfiehlt sich eine Recherche bereits vor der Buchung. Wenn sich ein größerer Streik anbahnt, wurden Tarifverhandlungen und Co. bereits in den Medien diskutiert. Dann gilt es im besten Fall die Airline oder das Zugunternehmen schon bei der Reisebuchung zu meiden und auf Alternativen auszuweichen. Lösungen wie TripIt Pro von SAP Concur konsolidieren Informationen bequem in einer App und informieren Reisende bei Verspätungen oder Änderungen von Flugplänen per Realtime-Alert. Die Zukunft sieht sogar noch komfortabler aus: Schon in wenigen Jahren könnten digitale Lösungen dank KI-basierter Auswertungen von Nachrichten und Social-Media-Aktivitäten drohende Streiks vorhersagen und so die frühzeitige Buchung von Alternativen ermöglichen.

 

2. Einen kühlen Kopf bewahren

Wenn man bereits mitten im Streikchaos steckt, heißt es tief durchatmen und sich erst einmal über die aktuelle Lage informieren. Erst wenn die Folgen des Streiks für die eigene Reiseroute klar sind, können auch die entsprechenden Maßnahmen ergriffen und Alternativen gesucht werden. Dann ist Schnelligkeit gefragt: Zugfahrten oder Flüge sind rasch ausgebucht. Sind

Geschäftsreisende bereits unterwegs oder befinden sich auf einem Zwischenstopp, unterstützen sie mobile Lösungen: Über Concur Travel können Alternativen beispielsweise schnell auch über die Concur App gesucht und gebucht werden.

 

3. Wer umsteigt, kommt schneller ans Ziel

Laut einer aktuellen Studie des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) finden 88 Prozent der deutschen Geschäftsreisen innerhalb des Landes statt. Damit gibt es im Streikfall viele Alternativen, das Reiseziel doch noch zu erreichen. Dank 180 Partnern können SAP Concur-Nutzer problemlos auf alternative Verkehrsmittel ausweichen – und das bei voller Transparenz. Ob Taxi, Mietwagen oder Uber: Mit TripLink werden alle Buchungen im Concur-Account gesammelt und können der Reisekostenabrechnung zugeordnet werden.

 

4. Die Nacht im Hotel verbringen

Lässt sich kein alternatives Verkehrsmittel finden und Geschäftsreisende stecken beim Zwischenstopp am Flughafen oder Bahnhof fest, hilft nur eine Übernachtungsmöglichkeit. Mit ausgeschlafenem Kopf lässt sich am nächsten Tag schnell ein neuer Reiseplan erstellen. Anbieter wie Booking.com oder HRS bieten eine Übersicht über freie Hotelzimmer in der Nähe in Echtzeit – und eine rasche Buchungsmöglichkeit.

 

5. Keine Sorge wegen entstandener (Mehr-)Kosten

Auch der kühlste Kopf bewahrt Reisende nicht vor erhöhten Kosten und Auslagen bei der Umbuchung einer Geschäftsreise. Und weil Problemlösung und Flexibilität schon genug vom Reisenden abverlangen, erleichtert die Integration von Concur Travel und Expense die Abrechnung der entstandenen Kosten. Wer zudem auch bei der Umbuchung auf Nummer sicher gehen möchte, findet hier einen weiteren Pluspunkt. Alternativen können auch mobil innerhalb der Reiserichtlinie gebucht werden: Das Wunschhotel über die Concur App auswählen und sich die Buchung, wenn nötig, direkt vom Vorgesetzten freigeben lassen.

Wer beruflich viel unterwegs ist, wird sicherlich einmal die Folgen eines Streiks hautnah miterleben. Mit den passenden Lösungen, etwas Vorbereitung und Improvisationstalent sind Geschäftsreisende allerdings bestens gerüstet. In der Regel gilt: Wer seinen Arbeitgeber frühzeitig über Verspätungen oder zusätzliche Kosten informiert, stößt auf Verständnis und findet auch eine Lösung für verpasste Meetings und Termine.

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