Ertappt! Was Concurs mobile Lösungen mit fränkischen Bratwürsten zu tun haben

Innovationen bei einer Software zeichnen sich dadurch aus, dass sie das Verhalten der Nutzer nachhaltig positiv verändern. Seit ich für Concur arbeite, nutze ich selbst begeistert die Möglichkeit, meine Reisekostenabrechnung digital abzuwickeln.

Da ich in meinen vorigen Jobs öfters einmal einen Beleg verlegt oder verloren habe, fotografiere ich diese jetzt mit meiner Concur Mobile App sofort ab. Einmal im System angekommen, vernichte ich die Original-Quittung, um nicht durcheinander zu kommen. Dieses Vorgehen ist mit Concur möglich, da die elektronisch abgelegten Quittungen vom Finanzamt anerkannt werden.

Die sofortige Entsorgung meines Beleges führte mich neulich dennoch in eine unangenehme Situation: Nach einem erfolgreichen Kundenmeeting im fränkischen Raum lud ich mein Team auf fränkische Bratwürste im ländlichen Gebiet ein. Bei der Bestellung erbat ich bei der freundlichen Verkäuferin eine Quittung. Neben vier Mal „3 im Weckla“ (fränkische Spezialität, drei Nürnberger Bratwürstchen im Brötchen) bat ich um eine Quittung für die Spesenabrechnung. Mit viel Mühe stellte man mir einen handgeschriebenen Beleg aus und stempelte diesen ab. Nachfolgende Kunden mussten natürlich dadurch kurz auf ihre Würste warten.

Nach dem genussvollen Snack fotografierte ich den Beleg wie gewohnt ab und zerriss diesen, nachdem mir die Concur-App die erfolgreiche Erfassung bestätigt hatte. Dies wiederum sah die Verkäuferin und fragte mich – deutlich verärgert – was dies denn solle? Nun musste ich die Vorteile der Concur-Lösung auch noch einmal an der Imbissbude erklären, um die Wurstverkäuferin zu besänftigen.

Der glückliche Zufall dabei: Ein zufällig anwesender Gast überreichte unserem Team eine Visitenkarte für eine Präsentation in seinem Unternehmen. So wurde aus dem Missverständnis nicht nur ein nicht-alltäglicher Sales-Pitch, sondern sogar ein neuer Interessent für Concur.

Eine Frage stellt sich mir allerdings nun: Soll ich in Zukunft meine Belege erst dann vernichten, wenn es keiner sieht oder setze ich auf das unverschämte Glück, weitere Interessenten zu finden, wenn ich „ertappt“ werde?

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