Concur unterstützt die Frankfurter Tafel - Ein besonderer Tag!

Im November hat uns die Reise nicht wie üblich ins Concur Büro geführt, sondern stattdessen zur Frankfurter Tafel. Zum ersten Mal standen CSR-Tage fürs Frankfurter Team an. An mehreren Tagen haben insgesamt 18 Mitarbeiter  ihre 8 Stunden pro Quartal, die ihnen für soziale Zwecke zustehen, für die Frankfurter Tafel eingesetzt. Die Frankfurter Tafel sammelt überschüssige Lebensmittel aus Supermärkten und teilt diese an hilfsbedürftige Menschen aus. Momentan bedient die Tafel etwa 11.000 bedürftige Mitmenschen in über elf Lebensmittelausgaben in Frankfurt und Offenbach sowie 13.500 Menschen in über 61 sozialen Einrichtungen.

Jeweils zwei Concur-Teams waren am Merianplatz zur Essensausgabe im Einsatz, weitere in Höchst und das dritte Team war als Fahrer eingesetzt und hat in Supermärkten Lebensmittel abgeholt und an die Essensstationen geliefert.

Ich war Teil des Teams in Höchst. Dort wurden wir am 25. November mit einem breiten Lächeln und einer Tasse Kaffee empfangen. Der Leiter der Tafel in Höchst - „Chef“, wie ihn alle nannten, hat sich viel Zeit für uns genommen und uns erklärt, wie die Tafel funktioniert. Die Stationen und deren Aufgaben wurden uns erklärt und das Team vorgestellt. Gleich zu Beginn wussten wir, es würde ein spannender und lustiger Tag werden.

Nun war es an der Zeit, die Ärmel hoch zu krempeln und selbst anzupacken! Dann war es soweit, man hörte jemanden rufen: „Die Fahrer sind da. Alle Mann bereit und auf die Posten. Es geht los!“ In kurzer Zeit wurden Obst, Gemüse, verpackte Produkte, Fleischwaren, Fertiggerichte und letztendlich auch Brot angeliefert. Als nächstes wurden die Waren auf die verschiedenen Stationen verteilt, aussortiert und für die Ausgabe wieder eingepackt.

Es hat uns überrascht zu sehen, wie viele Lebensmittel von Supermärkten „weggeschmissen“ oder als „unverkäuflich“ bezeichnet werden – bloß, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Packungen bald erreicht, die Verpackung beschädigt oder das Obst zerdrückt war und nicht mehr den Schönheitsansprüchen der Endverbraucher erfüllte – ein Wahnsinn!

Kurz nach zwölf: Die hilfsbedürftigen Menschen sammelten sich im Vorraum und die Schlange wurde immer länger. Jetzt kam es vor allem auf Fingerspitzengefühl an, denn wir mussten die richtige Menge und Auswahl der Lebensmittel für die  verschiedenen Kunden zusammenstellen und austeilen. Die Anzahl der Familienmitglieder, die kulturellen Hintergründe sowie Ernährungsarten spielten eine wichtige Rolle und wurden sehr ernst genommen. Die aufwendige Organisation, die hinter der Lebensmittelausgabe steht, ist bewundernswert. Man bemüht sich nicht nur Gerechtigkeit zu schaffen, sondern auch mit schwierigen Situationen und Eskalationen umzugehen.

Nach wenigen Stunden waren die Regale leer, und die Menschen konnten zufrieden nach Hause gehen. Wieder ein gelungener Tag für die Frankfurter Tafel in Höchst!

Mit gemischten Gefühlen haben wir uns verabschiedet. Wir sind aufmerksamer für die sozialen Missstände in Frankfurt und der Welt und deren Herausforderungen geworden. Gleichzeitig war es so schön zu sehen, wie engagiert die ehrenamtlichen Helfer zupacken.

Die Reise geht weiter. Wir haben unsere Eindrücke gesammelt und dieses Erlebnis auf uns wirken lassen. Auch wenn der Büroalltag jetzt weiter geht, werden wir nicht vergessen, was wir bei der Frankfurter Tafel erlebt haben. Herzlichen Dank an Concur und die Frankfurter Tafel für diese Erfahrung!

 

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